Die Aufgabenfelder im Gesundheitswesen sind vielfältig und die Tätigkeitsbereiche oft abwechslungsreich. Im Durchschnitt arbeiten in Deutschland 4,5 Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen und diese Zahl, immerhin jeder neunte Erwerbstätige, steigt stetig. Mit den wachsenden Anforderungen an Ärzte, Pfleger und anderem Personal steigen jedoch auch gesundheitliche Risiken.
Gesundheitsrisiken schnell erkennen
Die Arbeit in Kliniken, Praxen oder einem Pflegeheim birgt neben der hohen körperlichen Belastung auch psychische Belastungsrisiken. Ein hoher Druck und täglicher Stress wirkt sich auf die Psyche der Angestellten aus und stellt gleichzeitig große Anforderungen an die körperliche Ausdauer. Stress, den wir als belastend empfinden, wird ausgelöst, wenn ein Ungleichgewichtszustand zwischen den Arbeitsanforderungen, den individuellen Leistungsvoraussetzungen, Zielen und Bedürfnissen einer Person besteht. Der Körper gerät durch Stressoren in eine Art Alarmzustand.
Ein Beispiel für eine typische Erkrankung im Bereich der Pflege ist das Burnout-Syndrom. Burnout ist besonders in den Berufen verbreitet, die soziale Kommunikation, Hilfsbereitschaft und menschliche Anteilnahme verlangen und die Beschäftigten emotional stark gefordert sind. Es handelt sich hierbei um einen Erschöpfungszustand („ausbrennen“). Wer sich ausgebrannt fühlt, empfindet eine Leere und schleppt sich ohne Energie durch den Arbeitsalltag. Die Folgen für den Betrieb sind oft schwerwiegend: Mangelhafte Arbeitsqualität, eingeschränkte Leistungsfähigkeit und Motivation, hoher Krankenstand, schlechtes Betriebsklima und hohe Fluktuation sind nur einige der Hauptprobleme.
Um Erkrankungen, egal welcher Art, vorzubeugen ist es wichtig zu wissen wie diese Belastungen erfolgreich umgangen werden können ohne dabei die Effizienz der Arbeit einzuschränken.
Aktion statt Reaktion
Es gibt viele Möglichkeiten, Prävention und Gesundheitsförderung hier erfolgreich einzusetzen. In erster Linie gilt es die Arbeitsorganisation zu optimieren und dort Belastungen zu vermindern. Dazu können die Ressourcen der Mitarbeiter verbessert werden. Häufig sind es nur einige professionelle Tipps, die genügen um die Arbeit für Mitarbeiter so zu gestalten, dass die meisten Risikoherde umgangen werden können. Sicherlich ist es immer besser zu agieren, anstatt zu reagieren. Dies ist die Aufgabe der betrieblichen Gesundheitsvorsorge.
Als arbeitsmedizinischer Dienstleister hat das Institut für Arbeitsmedizin sehr weitreichende Erfahrung im Bereich des Gesundheitswesens und bringt somit die nötige Kompetenz um Kliniken, Praxen und Pflegedienste effektiv zu beraten.
